Wed 25 Feb 2009
Hier folg nun eine Foto- Lovestory über den Kauf und die Restauration meines neuen Projektes.
Ford Taunus 1970; 1,3Liter aka Knudsen Taunus.
Wie immer kam alles anderes als geplant. In der Anzeige im Hecktrieb Forum (http://forum.hecktrieb.de/) wurde der Karren angepriesen und ich dachte: Was ein super Angebot, fahr mal hin zum gucken.
Auf den ersten Bilck gute Substanz. Aber wie gesagt kam alles anders. Der erste Blick hat leider ein wenig getäuscht. Klar der Haufen ist gut beieinander für seine mitlerweile 39 Jahre. Aber ich dachte: Cool! Zusammen bauen, bißchen Oberflächenrost wech machen, Farbe drupp und ab geht der Punkt. Am Arsch. Viel Pfusch einer vorrangegangenen Restauration gillt es nun zu beseitigen.
Egal. Macht ja Spaß.
So nun aber genug palaber; los geht die Fotolovestory.
da ich grad meinen fahrbaren Untersatz verliehen hatte musste mich der Nick fahren.
das is Nick von hinten rechts
und das is das Objekt der Begierde: Love a first sight, und das obwohl der mal echt scheiße aussieht hrhr
erste Bilanz am Tag der Besichtigung 1.000.000 Teile dabei, soweit nicht schlecht
Kofferraum ….
und 3/4 des Fahrgastraums voll mit Pröngel. Sehr gut.
nach Ankunft in heimischen Gefilden … Karre mal leer machen …
Schön. Erste Serie gefällt …
Tepich raus und Rost gesucht und natürlich auch gefunden …
A- Säule rechts
wieso ist da Rost im Fussraum??
Antwort folgt später …
Man at work …
Der Herr Doktor will alles sehen, also muss ich den Patienten bitten sich frei zu machen => Alles muss raus
nach entfernen des Spachtel auf den Kotflügelaufnahmen … wieso spachtelt man da??
Deshalb. Pfusch! Reparierte Stellen rosten wieder, sehr gute Arbeit. Und Bleche über rostige geschweißt ohne sie herauszutrennen. Toll!
Nutzt nix - Neu machen lautet die Devise
Raus mit dem Mist
so muss das!!
Hier ein wenig A-Säulen- Kosmetik.
Das Verstärkungsblech für die Aufnahme des Wagenheber sieht auch nicht mehr so toll aus. Das wird die nächste Baustelle.
Also ans Werk!! Der Schweller im vorderen Bereich kann auch etwas überarbeitet werden.
Dann mal die Flex geschwungen … 
Wo ich schon dabei bin, hab ich auch gleich noch begonnen den gesamten Schweller zu entrosten.
Hier die untere A-Säule => nicht schön
Schonmal zwei Bleche angefertigt,
eingeschweißt und noch das Loch im Stehblech geschlossen.
Weiter mit dem Innenschweller:
hier erstmal nur angepunktet, der Rest wird vom Innenraum geschweißt; kommt man besser ran.
Hier ist das fertig und schon ordentlich eingesuppt mit Rostschutzfarbe. Wenn die unten wieder rauskommt ist das erstmal okay.
weiter gehts im unteren Bereich der A-Säule: Patchwork
kleine Bleche machen …
Hier ist alles wieder i.O. Auch der Schweller ist wieder geschlossen und schon verzinkt. Super. Und auch die Wagenheberaufnahme ist wieder am Platz. Zwar nicht die Originale sondern eine aus nem 3er Taunus, egal wenn’s schä macht.
Löcher sind an den seltsamsten Stellen zu finden. Hier im unteren Bereich der B- Säule. Das muss da weg!!
also …da drunter zum Glück alles nur Flugrost. Abschleifen; Zink drauf; Grundiert und dann ein Blechlein gemacht.
Wieder schön.
Weiter geht die sukzessive Beseitigung von Edelpfusch. Wer macht sowas frage ich mich immer wieder??
Weiter gehts beim Radlauf und am Heckblech …erstmal untersuchen wie es aussieht. Dazu muss erstmal der Unterbodenschutz runter. Scheiß arbeit, aber meckern nutzt nix. Soll ja ordentlich werden.
kleines Loch im vorderen Bereich. Vom Rest hab ich leider keine Bilder gemacht. Kamera zu Hause vergessen. Ich Depp.
Hier ist das Heckblech schon mal raus. Tadah. Ein Loch.
Das innere Endblech sieht auch nicht gut aus. und in der Vertiefung für die Stoßstange ist mal wieder rostiges Blech unter “neuem”. Wieso sollte es hier auch anders sein?!
Hier sieht man das besser.
Als nächstes wird es einen Sprung geben, weil meine Freundin ihr Kamera selber brauchte und ich keine Bilder machen konnte. Ich habe im vorderen und hinteren Bereich des inneren Radlaufs draufgesetzte Bleche gefunden. Zudem waren Bereiche des äußeren Radlaufs überlappend eingeschweißt und fingen wieder an zu rosten. Nun ihr wisst wie es ausging. Flex an und alles raus. Außen- und Innenradlauf raus. Inneres Endblech komplett rausgeholt und alles neu gekauft, um es zu ersetzen.
Der innere Radlauf ist auch schon wieder fit. Verzinkt, gundiert und mit 2K-Pur versiegelt.Fotos davon liefere ich nach. Versprochen.
Zwischenzeitlich eine kleinere Reparatur im Motorraum. (hinter dem Heizungsgebläsekasten. Das muss zu, sonst gibt es nasse Füße für den potentiellen Beifahrer.
Das Blech ist aus meinem alten Taunus 3 (1981) ausgeschnitten. Er ist den Heldentod gestorben. Er hat sich für die Mission geopfert. Ich brauch die Technik für dieses Projekt hier. Mehr verrate ich noch nicht. Nur soviel der originale 1,3 Liter Motor wird nicht bleiben.
Cool passt. Wieso auch nicht? Handelt es sich doch bei den Taunus Modellen “nur” um ein sogenanntes Facelift des Taunus 1.
So nun kommen die versprochenen Bilder von der Endspitze und dem Radlauf rechts.
Innenradlauf ist drin, grundiert und die Nähte mit 1K PUR versiegelt. Ein kleines Stück Schweller musste raus. War eigentlich gesund, aber beim Erneuern des inneren Radlauf geht es so einfacher. Und ich konnte innen nach dem rechten sehen. Alles okay soweit.
Hier fehlt noch die innere Endspitze, aber das innere Heckblech ist schon wieder bereit.
so nun ist der innere Kram erstmal wieder soweit (na ja auf der rechten Seite wenigstens)!! Motiviert schon ganz schön, wenn man an einem Tag so große Stücke einschweißen kann. Jedenfalls mehr als wenn man viele kleine Löcher stopft. Man sieht Fortschritt.
Also los gehts! Die äußeren Bleche warten darauf angepasst und eingeschweißt zu werden. Lassen wir sie nicht warten!!!
Die Heckpartie nimmt langsam wieder Gestallt an & ein Stück Schweller wird zurecht gestutzt …
So Schweller ist wieder fertig. Habe extra ein Stück mit Ablauf genommen, damit sich hier nicht so viel Feuchtigkeit sammeln kann.
nun das Abschlussblech anpassen …
eingeschweißt, verschliffen und verzinkt. Und das selbe nochmal mit dem Radlauf. Go Go!!
Ausschnitt dem Rep.- Blech anpassen …
Das Rep.- Blech angepunktet - weiter geht es im sogenannten “Pilgerverfahren” damit es keinen Verzug durch die große Hitze beim Schweißen gibt
Jo jo! Fertig!!
Schön!! Der Übergang vom Endblech zum Radlauf stimmt auch.
Nur noch dieses kleine Loch schließen, dann ist die rechte Seite fertig. Man vielleicht wird das ja noch was dieses Jahr mit einer Ausfahrt ins Grüne …
Zwischendurch hab ich schonmal die Hinterachse aus dem Taunus 3 (2,0 V6) zerlegt und begonnen sie zu entrosten und neu zu lackieren. Ich übernehme die Achsen aus dem 3er Taunus, weil die originalen Achsen von 1970 keine Stabilisatoren hatten und das eher ungünstig ist, möchte man mal etwas zügiger durch die Stadt “reiten”. Neue Buchsen wird sie auch bekommen, aber keine aus schnödem Gummie. Nein nein! Es sollen PU- Buchsen werden. Verbessert das Fahrverhalten zusätzlich. Hatte bis jetzt nur vorne welche im 3er Taunus. Man darf also gespannt sein.
je ein Längslenker und ein Schräglenker sowie der Stabi wären soweit.
Mit dem Schließen dieses Loches ist nun das Schweißen an der rechten Seite abgeschlossen.
Yeahaw! Ein Meilenstein.
Errinnert ihr euch an die Frage wieso da Rost im Fußraum ist? Zum Auffrischen der grauen Zellen und damit ihr nicht so weit rauf und runter scrollen müsst:
Darum!! Da sind doch ein paar hübsche Löcher unter dem Windlauf auf der Fahrerseite. Super! Da kommt man zum Schweißen mal gar nicht dran. Auch nicht von innen, denn da ist direkt das Verstärkungsblech an das die Lenksäule und die Pedalerie angebracht werden drunter. Tolle Wurst. Ich hab dann erstmal soweit es ging mit ner Drahtbürste auf ner luftbetriebenen Bohrmaschine (die ist schön klein) entrostet. Dann mit Rostumwandler rumgesaut (das milchige Zeug auf demBild). Ich werd das anschließend einfach mit Rostschutzfarbe einjauchen dann mit nem Karosseriekit die Löcher verschließen und anschließend alles mit Mike Sanders Fett fluten. Besser geht es leider nicht.
weiter gehts im Motorraum. Man ist das eine scheiß arbeit. Man kommt überall so wunderbar dran!! (hass) Entlacken, Rostumwandler drauf (schwarzes Zeug auf dem rechten Radhaus) und Grundierung drauf. Man, man, man! Später folg dann zusammen mit dem Unterboden ein Anstrich mit Brantho Korrux. Eventuell auch nicht, mal sehen wie das Zeug ausschaut. Soll ja guten Steinschlagschutz usw. bieten aber eben nicht soo doll aussehen. Weiß nicht, ob das was fürn Motorraum ist …
Löcher sind jetzt mit Karosseriekit verschlossen, nachdem ich alles mit Korrosionschutzlack von Metaflux eingesprüht hab. Das Zeug soll im Gegeansatz zu herkömlichen Rostschutzgrundierungen nicht hydroskopisch sein. Die Zeit wird es zeigen. Farbe kommt natürlich auch noch drüber, zur Sicherheit, dann das Erwähnte Hohlraumfett.
Der halbe Motorraum ist jetzt entrostet und grundiert.
Hab dann mal die Vorderachse aus dem Taunus 3 zerlegt. Püh. Hat ganze 3 Stunden gedauert.
Das Vorherbild …
… und das Nachherbild!
Ich werde zunächst nur die Achsschenkel, Stabie usw. überarbeiten. Denn es soll ja so sein, dass die Achse aus dem Taunus der letzten Serie breitere Aufnahmen für den Rahmen hat als die aus den sog. Knudsen- Modellen. Deshalb werde ich entweder mit Distanzscheiben arbeiten oder, was mir lieber wäre, die originale Achse mit den Achsteilen vom 3er Taunus upgraden. Deswegen werd ich erstmal alles außer der eigentlichen Achse überarbeiten. Ob das alles passt werde ich dann sehen, wenn ich die Achse aus dem Knudsen herausgenommen hab und beide ausmessen kann. Gehe aber mal davon aus. Vorerst bleibt die Achse aber wo sie ist. Ich brauch sie um den Wagen mit dem Kippwagenheber zu kippen.
Jetzt schau sich einer die A-Säule an.
Das gewohnte Bild. Hier ist das “neue” Blech (weißes Teil zur linken) schon abgeklappt. Darunter wie erwartet ein rostiger A-Säulengammel. Flex und Schweißpunktfräser wieder angeschmissen und frisch ans Werk. Man ist ja noch motiviert von der Fertigstellung der hinteren rechten Seite.
So! Hier ist der obere Teil schonmal sauber rausgetrennt. Das milchige Zeug ist wieder Rostumwandler.
Nun fahr ich aber erstmal in Urlaub. Ham wa uns verdient ;o)
Urlaub over. Back to fight the rust!!
soll ich die ganze Nummer nochmal kommentieren? Na wieso nicht? Kotflügelaufnahme links. sieht irgenwie schlimmer aus als rechts. Es macht den anschein, als ob, egal an welcher Seite man anfängt, die Andere immer die Schlimmere ist. Und jedesmal denkt man:” Die andere Seite wird besser aussehen”. Wann lern ich das denn bloß?
Ein erstes Stück A-Säule wieder drin (hab sogar den originalen knick rein gemacht, bescheuert!) und das Stehblech ist oben auch wieder gut.
Dann kam ich auf die “tolle” Idee das Blech mit den Löchern fürs befestigen der Kotflügel aus einer alten Kotflügelaufnahme rauszuschneiden und in ein neues Blech zu schweißen. Wieso? Na, ich dacht dann muss ich keine Löcher bohren und schneiden. Dauerte ja auch nur etwa 10mal so lange. Egal, dafür sieht es schön aus. Das Schwarze auf dem Bild ist das Blech mit den Befestigungs- Löchern das Weiße ist mein Pappmuster fürs Blech.
Hier ist das fertige Blech schon eingeschweißt, verschliffen und mit Zink eingesprüht.
Nun noch “kurz” die A-Säule wieder zu machen und ordentlich mit Rostschutz eingesaut.
Weiter geht es unten an der A-Säule und an der Wagenheberaufnahme. Dazu kommt erstmal wieder der Kippwagenheber zum Einsatz. Aber vorher noch ein Überblick über den Karren.
Kann man sich vorstellen, wie er mal aussehen soll? Also mir fällt das langsam etwas schwer. Man oh man!
An der Unterseite das gewohnte Bild, neue Bleche über rostigen Blechen. Flex! Flex! Flex! Und bohr! Bohr! Bohr!
Und ich dachte diese Seite würde besser aussehen. Wieso eigentlich??
Leider sind die vorherigen Bilder die ich geschossen habe unscharf geworden, deshalb beschreib’ ich die Arbeit mal kurz. Ich habe die Wagenheberaufnahme ausgebohrt (die Löcher die man auf dem Bild sieht), weil da drunter ein kleines Loch im Fußraum war (auf dem Bild schon geschlossen). Der Rand zum anbringen der Unterseite der Stehwand incl. Bodenblech sind hier auf dem Bild auch schon wieder fertig.
Und mal wieder ein Blechlein anfertigen. Ich wollte erst ein großes machen um das Loch komplett zu schließen, aber in zwei Schritten war es einfacher zu bewerkstelligen.
Fertig! Beide sind geschliffen und grundiert. Nun die A- Säule wieder heil machen …
Tadaah!! A-Säule fertig. Das milchige / bläuliche Zeug ist mal wieder Rostumwandler mit dem ich einen kleinen Teil des Schwellers bestrichen habe. Noch Grundierung drauf und gut.
Hier ist ein Ausblick auf die kommende Baustelle. Linker Radlauf + Endspitze. Wieder mal Pfusch gefunden. Der innere Radlauf hat keine Verbindung mit dem Äußeren; zumindest keine geschweißte. Die sind miteinander verklebt. Geilo!
Wagenheberaufnahme und entsprechendes Verstärkungsblech sind wierder an ihren Plätzen und somit ist der vordere Bereich was das schweißen angeht fertig. Super! Jetzt bloß noch den Radlauf, Endspitze und dann das Heckblech dranbraten. Hui, es geht voran!
Schweller …
… geöffnet. Sieht sehr gut aus. Nur der innere Radlauf ist rostig der Rest des Schweller ist sogar noch fettig vom Hohlraumfett was ihm mal irgendjemand gegönnt hat.
Hier sehen Sie den geöffneten Radlauf mit Blick nach vorn (Fahrtrichtung)! Das altbekannte Bild. Neues Blech über altem Blech und Karosseriekleber als Ersatz für einen intakten inneren Radlauf. Kein Problem! Mach ich neu!
Das Radhaus hab ich schon etwas zerschnitten. Was hier zu sehen ist ist die innere Endspitze. Sieht relativ gut aus, im Vergleich zur anderen Seite eine einfache Sache. Hier brauch ich nicht das komplette Reparaturblech zu nehmen sondern nur den unteren Teil. Cool! Ein weiter Vorteil ist, dass ich so das äußere Blech nicht so weit herausschneiden muß, um das originale innere Endblech zu demontieren.Das ist auch sehr gut, weil das gekaufte Reparaturblech für die äußere Endspitze mal echt scheiße ist. Davon möchte ich so wenig wie möglich verwenden. Das Blech ist nur minimal gestantzt worden und an den Knickflächen eingeschnitten worden. Ich werd es eventuel sorag gar nicht verwenden, sondern ein Rep.- Blech vom TC3 (Taunus Cortina 3) nehme und anpassen.
Hier nochmal ein Bild von der Seite auf die Endspitze.
Wo der Wagen grad so schön auf der Seite liegt (dank des Kippwagenhebers), hab ich noch eben angefangen die innenseite der rechten Endspitze zu lackieren. So gut komm ich da nachher nicht mehr ran. Hab ja leider keine Hebebühne. Und die Nähte sind auch versiegelt, zunächt mit Owatrol- Öl dann mit Karosseriekit. Schöne Farbe, müsste ganz gut zum originalen blauen Farbton passen.
Schnipp und schon ist der untere Teil des Abschlußbleches weg.
Den Radlauf etwas weiter ausschneiden damit der Innere besser einzupassen und zu schweißen ist.
Beim entfernen des Unterbodenschutzes hab ich Löcher im Radhaus entdeckt. Da muss gehandelt werden.
So! Nun aber weiter Radlauf undAbschlußblech einpassen.
Angepunktet …
… und durchgeschweißt!! Schön. Jetzt das Abschlußblech …
… auch wieder drin.
Nachdem ich mit einem sogenannten “Faltenzieher” den inneren Radlauf umgebördelt habe kann alles grundiert werden. Die Schweißnähte werden selbstverständlich vorher verschliffen. Sieht mann zwar e nicht aber wenn alles schön glatt ist kann sich aiúch keine Feuchtigkeit sammlen.
Dann hab ich heute noch etwas an der Hinterachse weiter gemacht. Entrostet und zwei Schichten POR15 aufgeschtrichen.
Leider habe ich die Farb- Dose nicht mehr zerstörungsfrei auf bekommen. Weshalb ich eine neue kaufen muss sowie die Verarbeitung mit dieser Farbe ändern werde. Allerdings zeigt mir das auch, dass die Farbe echt sauhart wird wenn sie ausgehärtet ist. Prima für die Achsteile.
Wie auf der rechten Seite fange ich auch hier mit dem Stück Schweller an. Seltsamer weise war das Stück aus dem Taunus 3 zu kurz, so dass ich es um etwa 8 -10mm verlängern musste.
Weiter gehts mit dem Radlauf. Hier hab ich ihn unter die Seitenwand geschoben um die Schnittkante anzuzeichnen. Dann in Form geschnitten mehrmals angehalten und wieder was abgeschnitten bis er zu meiner Zufriedenheit passte. Dann angepunktet. Und anschließend die Naht Schritt für Schritt geschlossen.
Dann ging mir doch auf die letzten paar Schweißstellen das Gas aus. Klar doch. Kein Problem, ist ja blos Sonntag!! Dabei wollte ich doch auch noch die Endspitze einbrutzeln. Na ja. Hab dann die letzten Reste des Heckblechs ausgebohrt. Und das inner Blech vom Hohlraumfett befreit.
Montag: Gas besorgen und Endspitze reinmachen steht auf dem Plan.
Tolles Blech!! Das für die rechte Seite gefiel mir irgendwie besser und es passte auch direkt. Meckern hilft hier leider nicht. Also anpassen, schneiden, anpassen, schneiden usw. usw. …
Das sollte jetzt passen.
Passt. Nun noch etwas Zinn da der geschweißte Übergang vom Radlauf zum Abschlussblech etwas zu sehr eingefallen ist. Das “Feintuning” wird dann mit Spachtel gemacht. Ich nehm da lieber erstmal Zinn als nur Spachtel das hält besser am Blech. Bei zu dicke Schichten Spachtel besteht nämlich die Gefahr, dass alles komplett abplatzt.
Hier ist das Zinn zu sehen. Nun noch alles grundieren und das wars für heute.
Heckblech rein machen …
So fertig! Juhu! Fertig mit Schweißen. Na ja fast. Nur der Batterieträger muss noch wieder rein. Aber das zählt irgendwie nicht.
Da ist er, der Batterieträger mit samt seiner Halterung.
War etwas rostig …
Fertig geschweißt, versiegelt und grundiert.
weiter geht es mit den so gern unterschätzten Lackiervorbereitungen. Sprich spachtel und schleifen und spachteln und schleifen und …. never ending …
Die “tiefen” Löcher werden zunächst mit Glasfaserspachtel gemacht. Der hält in stärkeren Schichten besser als der normale Füllspachtel.
Danach folgen dann einige Gänge mit Füllspachtel wobei ich mich immer weiter einer schönen Oberfläche mit der korrekten Form annähere. Ja der gelernete Lackierer bekommt das sicher in weitaus weniger Durchgängen hin. Aber ich bin eben “nur” ein Elektrotechniker. Dafür ist’s aber doch gut.
Doofe Arbeit, macht kaum Spaß und man sieht kaum Vortschritt.
Wärend der Spachtel trocknet kann man ja ein wenig die Flex mit der Drahtbürste schwingen.
Unterboden / Reserveradmulde
Keine Ahnung ob es zur olympischen Disziplin reicht, aber zu versuchen die herumfliegende Drähte der Drahtbürste trotz Schutzbrille mit dem Auge zu fangen ist sportlich. Klick aufs Bild zum vergrößern.
Sehr viel Spaß bereitet auch das entfernen von altem Unterbodenschutz und das Auftragen eines neuen Steinschlagschutzes in grau mittels Brantho Korrux. Hier am linken Kotflügel.
das ist die erste von insgesamt drei geplanten Schichten.
Da die beiden Radlaufbleche leider an der oberen Kante leicht nach innen verzoge sind, muss ich die Form wieder hinspachteln, Sieht sonst blöde aus. Der Lackierer war da um sich die Karre mal anzusehen. Zunächst wollte ich mal wissen was die Lackierung samt Vorarbeiten so kosten und wie lange es denn dauern würde. Ergebniss zu teuer und zu lange. In der Zeit kann ich auch die Vorarbeiten machen und obendrein noch Geld sparen. Er meinte nämlich, dass die Arbeiten die ich bis jetzt gemacht hab (spachteln) ganz ordentlich aussehen. Hihi! Sehr schön, das aus dem Mund des Experten zu hören motiviert. Und hat mir ein paar gute Tipps mit auf den Weg gegeben.
Damit der Radlauf wieder eine schöne Form bekommt, nehme man sich ein langes Brett, umwickle es an einem Ende mit Schleifpapier. Dann hält man eine Seite fest auf eine Kante des Radlaufs gedrückt und schleife mit der anderen Seite den Radlauf in seine “Soll- Form”. Hin und wieder die Seite wechseln und sich von den Seiten nach oben arbeiten. Geht echt gut.
Hier das Ergebiniss von 2 Schichten Spachtel und zwei mal Schleifen. Hab kurz eine dünne Schicht Grundierung aufgesprüht damit ich als nächstes mit verschiedenen selbstgebauten Schleifblöcken die Unebenheiten herausschleifen kann. Die Grundierung bleibt dann beim leichten Anschleifen der Flächen in den Senken stehen und auf den Erhebungen wird sie als erstes Abgeschliffen. So sieht man wo noch was zu spachtel oder zu schleifen ist. Das Optimum ist erreicht, wenn sich diese Kontrollschicht gleichmäßig abtragen lässt. Klingt in der Theorie echt simpel, ist aber ein Geduldspiel.
Endspitze nach den ersten Schichten Glasfaser- und Füllspachtel; das sieht noch nicht so gut aus.
Wärend der Spachtel trocknet, hat man Zeit sich um andere Dinge zu kümmern, wie hier die Tür vom Griff, des Schließmechanismus und der Scheibe sowie der Mosgummiedichtungen zu befreien.
Oder sich die Heckklappe zu schnappen und zu untersuchen. Schönes Blau, nicht?
Ich finde hier sind ein paar löcher zuviel in der Tür ..
Die ganze Karre ist von winzigen Lackschäden übersäht die teilweise bis aufs Blech gehen und dort kleine Rostnester gebildet haben. Also Schleifmaschine an und auf zur Suche … dann Rostumwandler drauf und erstmal grundieren, damit es nicht wieder zu rosten anfängt.
Bleibt zu hoffen, dass ich sie alle finden werde …
Das selbe an der Kofferraumklappe
Schweller, Seitenwand und Abschlussblech sehen nach einer langen Spachtel- und Schleiforgie jetzt recht gut aus. Nur der Radlauf braucht noch etwas mehr Zuwendung.
Hab aber trotzdem schonmal eine erste Schicht Glasfaserspachtel auf den rechten Radlauf aufgetragen. Ist nicht einfach gewesen mit dem Kippwagenheber installiert. Ging aber.
Die ersten Schichten Spritzspachtel kommen drauf. Es geht langsam aber stetig vorwärts … sehr langsam
Ich hab den Wagen nun vom Kippwagenheber genommen und hinten auf 2 Böcke gestellt, so kann ich an beiden Seiten abwechselnd arbeiten.
Der Radlauf muss noch ein klein wenig mit Feinspachtel bearbeitet werden, dann bekommt er auch seine Ladung Spritzspachtel ab.Und auch das Abschlussblech ist noch nicht 100% ig …
So sieht die rechte Seite jetzt aus.
Auch am Heckblech geht es langsam voran … erste Spritzspachtelschicht …Wärend der Trockenzeiten der Spachtelmasse hab ich die Zeit genutzt …
… und schonmal die Heckklappe gespachtelt …
… und die Fahrertür angefangen zu entrosten. Dann hab ich noch die Kotflügel angehalten, um zu sehen, ob meine Schweißorgie an den a- Säulen auch soweit okay war, dass die Kotflügel auch noch sauber passen. Ist okay!! Wo ich schonmal beim anpassen war, gleich noch die Haube und den Grill dran gepfuscht zum motivieren. Das brauch ich ganz dringen in dieser mistigen “Spachtel- Phase”!! Spaß macht das nämlich keinen!
Joaah! Der wird schön werden … träum …
Spritzspachtel auf die Tür …
Kleine Poren und winzige Unebenheiten mit NC- Spachtel ausgleichen. Das oliv- farbige Zeug ist der NC- Spachtel. Ebenso geht es am Heckblech weiter.
Dann endlich die erste Schicht Spritzspachtel auf den Radlauf.
Dann noch Kontrollschwarz drauf. Das ist einfacher matt schwarzer Rally-Lack aus dem Baumarkt. Er dient zu Kontrolle, ob auch alles eben und glatt ist. Er wird mit freinem Schleifpapier auf einem Schleifblock nass abgeschliffen. Dabei sieht man dann, wo noch Vertiefungen, Erhebungen oder grobe Schleifspuren zu beheben sind.
Nun habe ich die linke Seite komplett angeschliffen und zum Füllern vorbereitet. Hier sieht man nun die erste Schicht Füller und schon wieder hab ich zur Sicherheit Kontroll- Schwarz aufgenebelt.
Nach etwa 4 - 5Stunden feinschleifen mit 400er und 600er Schleifpapier …
Zwischendurch hab ich noch die linken Türkanten vorbereitet. Spich leichten Flugrost entfernt und Rostschutzgrundierung aufgetragen. Die Türen sind in einem sehr guten Zustand für ihr alter. Keine Durchrostungen und auch sonst kaum Rost. An den Kanten und unter den Scharnieren war etwas Flugrost, aber sonst nicht aufregendes.
Ich dachte ich nehm’ mir mal den Kofferraumdeckel vor und schleif ihn …
… und er war nach dem Schleifen sogar schon bereit für eine erste Schicht Spritzspachtel.
Sieht doch schon wieder okay aus. Wo ich schonmal dabei war, hab ich auch gleich noch das Heckblech mit Spritzspachtel eingesprüht.
So! Und wieder ans Schleifen und Spachteln. Die rechte Seite wartet auf Vollendung.
Oh man, das sieht ja schlimm aus. Was man hier sieht, ist angeschliffenes Kontrollschwarz. Man erkennt deutlich die dunklen Stellen an denen ich noch eine weitere Schicht Spachtel auftragen muss.
Füller auf den Kofferraumdeckel. Sehr gut, weiter an der Fahrertür. Ein wenig Spachteln und schleifen.
Dann Füller drauf.
So das lass ich nun erstmal ein paar Tage bis eine Woche stehen zum Trocknen und sich setzen bevor ich es wieder anschleife.Da die rechte Seite auch bald soweit ist, dass sie gefüllert und grundiert werden kann hab ich mir gedacht ich kleb schonmal alles ab was keine Farbe abbekommen soll.
Zunächst eine Art Rahmen mit Verstebungen aus Klebeband machen, mit den Klebeflächen nach oben damit später das Abdeckpapier drauf kleben bleibt. Is klar, ne?
So! Und nun den “Rest”….
Weiter gehts am linken Kotflügel.
Nach dem Spachteln kommt der Füller.
Und wieder wegstellen damit sich der Füller setzten kann. Die Karre nochmal eben auf den Kippwagenheber um am linken Schweller die letzten kleinen Unebenheiten zu Spachteln.
Als nächstes kommen dann die Haube und die rechte Tür dran.
Sieht gar nicht sooo schlecht aus die Haube. Ein Kleinwenig muss sie ausgebeult werden dann etwas Spachteln (wer hätte das gedacht?). Von innen etwas entrosten dann Grundierung drauf. Soweit der Plan.
Hier die rechte Tür.
Ein ähnlicher Zustand wie bei der linken Tür. Die Substanz ist super nur der Lack ist echt schlecht. Und Löcher für den rechten Außenspiegel müssen noch gebort werden. Ich mag den Taunus nicht mit nur einem Außenspiegel, sieht irgendwie asymetrisch aus. Und sicherer ist’s auch mit zweien.
Nach einer gefühlten Ewigkeit des Spachtelns und Schleifens auf der rechten Seite kommt eindlich das Ende in sicht. Die erste Schicht Füller ist auf dem Radlauf. Hell yeah.
Ich hab leider etwas Pech gehabt, die von mir etwas zu dick aufgetragene Schicht Feinspachtel war beim Auftragen des Füllers noch nicht 100%ig durchgetrocknet. Das Ergebniss war, dass an den Stellen unter denen der Spachtel war der Füller nicht getrocknet ist. Deshalb musste ich das Zeug wieder rauskratzen mit Acrylverdünner sauber waschen und alles neu Spachteln und erneut Füllern. So ein Up-F***k!
Hier sieht man die rausgekratzen Stellen.
Am rechten Kotflügel war der fordere Bereich leider nicht mehr so schön, dafür war der Andere den ich noch hatte an der Auflagefläche total durchgerostet. Also aus Zwei mach Eins.
Hier die beiden rausgetrennten Teile …
… und das gute wieder eingeschweißt.
Nun aber wie geplant weiter mit der rechten Tür und der Haube.
Zunächst die vielen kleinen Löcher im Lack auf Rost “durchsucht”. Gefunden hab ich natürlich auch etwas. Mit dem Exenterschleifer, 80er Papier und Rostumwandler geht es ans Werk. Die Löcher für den damals nicht selbstverständlichen rechten Außenspiegel sind auch gebort. Jetzt Füller!
Das Selbe mit der Haube …ich hab mich entschieden das “F O R D” nicht wieder aif die Haube zu machen. Also Löcher zuschweißen und dann etwas Spachtel. Aber vorher noch eben die Hauben- Unterseite entrosten und vor weiterm Rostbefall geschützt.
Dann die alte Leier: Füller …
… wo ich schon dabei bin auch gleich das Dach gefüllert.
Hier ist es schon mit 400er Papier geschliffen.
to be Continued


































































































































































































